Konzept Haus Ziegelfertighaus

Der lange Weg zum Einreichplan

Gehört hat Mann & Frau ja schon vieles zum Thema Einreichplan - erlebt muss man es wohl selbst erst mal, um zu verstehen wie viele Gesprächsstunden, Ideen (fruchtbare und auch weniger fruchtbare), Ratschläge (gute und gut gemeinte) und schlaflose Nächte hier hineinfließen - am Ende werden wir aber dann doch erst wenn das Haus steht, wissen ob das alles wirklich so schlau war, oder auch nicht ;-)

Ideenfindung auf dem iPad (Sommer 2012)

Erste Handskizzen (Sommer 2012)

Entwurf mit Doppelgarage (Herbst 2012)

Entwurf laut Vertrag (Winter 2012/13)

Angefangen hat Alles mit ein paar chaotischen Skizzen auf einer Serviette (die ich leider nicht mehr gefunden habe um sie einzuscannen) und mit einem Raumplanungswerkzeug auf dem iPad. Klar war stets, dass das Haus möglichst nur 2 Geschosse haben sollte, 4 Zimmer, einen großen Wohn/Ess/Koch-Bereich und natürlich das heilige Keller-Stüberl für die Midlife-Crisis-Parties, Jam-Sessions und/oder "Fluchtachterl"-Abende :-) ! Die Doppelgarage (die sich leider am Ende platzmäßig nicht ausgegangen ist) war ebenfalls lange ein fixer Bestandteil des Plans, der sich gegen Ende 2012 immer weiter verfeinerte, und dann langsam in die Richtung mutierte, wie er dann schlussendlich im zugeschlagenen Angebot mit Konzept-Haus zu finden war. Ich kann Euch nur sagen dass es gar nicht einmal so einfach ist, seine Wünsche und Vorstellungen dann doch irgendwie in eine rechteckige Form zu gießen die auch Sinn macht. Ein Tipp dazu am Rande: allen Nachahmern können wir nur wärmstens empfehlen, schon mit diesem Entwurf einmal bei den Nachbarn und auch auf der Gemeinde vorstellig zu werden, um diese potentiell mitspracheberechtigte Gruppe einfach schon frühzeitig ins Boot zu holen und deren Meinung (oder besser gesagt: deren Segen!) einzuholen.

Spannendes Highlight war dann am 19. März 2013 der multimediale Einreichplan-Workshop in Krems bei Konzept-Haus, wo die Konzepte nun erstmals in einen umsetzbaren Plan gegossen, und einige Details verfeiert wurden, wie z.B. die Größe und Position der Fenster, die cm-genaue Position der Wände und damit die finale Raumaufteilung, Raumhöhen, die Garagendach-Konstruktion, und noch vieles mehr!

Danach wagten wir uns dann mit dem entstandenen Vorabzug zum 2. Mal auf das Gemeindeamt, um mit unserem zuständigen Bauingenieur die Feinheiten abzustimmen, und die finalen Änderungswünsche aufnehmen zu können, die dann eine ordnungsgemäße Einreichung der Unterlagen ermöglichen würden.

Die Änderungen wurden von Konzept-Haus übernommen, sodass wir schlussendlich am 19. April 2013 offiziell den Antrag um Baubewilligung stellen konnten - nicht zu vergessen war natürlich auch unsere Nachbarn mit dem aktuellen Plan vertraut zu machen und evtl. Einwände auszuräumen - nebenbei bemerkt auch eine gute Gelegenheit seine neuen Nachbarn näher kennenzulernen, wobei ein Stück Kuchen aus Mammas Backofen dabei immer eine nicht zu unterschätzende Völkerverbindende Wirkung hat ;-)

Den erlösenden Anruf vom Gemeindeamt bekamen wir dann am 13. Mai 2013 - Hurra, der Plan ist genehmigt und damit steht unserem Bauprojekt jetzt (zumindest formell) nichts mehr im Wege!!!